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Das Speichersystem eines Computers

Informationen können gegenwärtige analog oder digital gespeichert werden.

analog  digital 
Speicherung von Schwingungen  Speicherung durch Codierung der Informationen 
Verluste bei Vervielfältigung und Übertragung  keinerlei Verluste - Vervielfältigung und Übertragung des Originals 


Die digitale Informationsspeicherung hat enorme Vorteile. So ist sie absolut verlustfrei zu transportieren und kann beliebig oft kopiert werden, ohne dass dabei ein Qualitätsverlust auftritt. So ist z. B. nicht die Musik selbst auf einer CD, sondern ihre digitale Codierung. Ein CD-Player bekommt nur Nullen und Einsen geliefert und reproduziert daraus wieder die Musik wie sie bei der Aufnahme geklungen hat. Damit ist eine Verdoppelung einer CD eigentlich keine Kopie im herkömmlichen Sinne, sondern die Vervielfältigung des Originals. Allein durch die Anzahl der gespeicherten Informationen unterscheiden sich digitale Aufzeichnungen in ihrer Qualität.


Im digitalen Speicher gleich welcher Art werden winzige Bereiche definiert, die entweder eine Null oder eine Eins darstellen. Im Arbeitsspeicher sind es kleine Zellen, in denen entweder Strom anliegt oder nicht. Auf einer CD sind es Erhöhungen und Vertiefungen, die die gleiche Funktion erfüllen. Auf einer Festplatte werden winzige "Eisenspäne" magnetisch nach links oder rechts ausgerichtet. Das ist zwar eine sehr vereinfachte Darstellung. Sie genügt jedoch für das Verständnis vollkommen.


Wie wird nun z. B. ein Buchstabe gespeichert? Wie bei einem Morsecode wurde festgelegt, dass jeder Buchstabe z. B. mit 8 Nullen und Einsen verschlüsselt wird. Die Reihenfolge wurde im ASCII-Code (American Standard Code for Information Interchange) festgelegt. Jeder Computer muss sich an diesen Standard halten, wenn er mit den anderen Computern Daten austauschen will.


Dadurch wird die Datenmengen auch genau messbar. Die kleinste Speichereinheit, die also nur Null oder Eins sein kann ist das Bit (Binary Digit). Sie kann also nur zwei Zustände annehmen. Damit ist klar, warum die Zahl Zwei eine so große Rolle spielt.

Acht Bits werden zur Darstellung eines Buchstaben benötigt. Deshalb bilden diese 8 Nullen und Einsen die nächste Speichereinheit - das Byte.

Ab jetzt geht es in der Zweierpotenz weiter.

Letztere sind gegenwärtig noch unvorstellbar riesige Datenmengen. Doch wenn man die Entwicklung der Informationstechnik in den letzten Jahren betrachtet, so wird es nicht mehr lange dauern und wir sprechen immer mehr über Terabyte usw.

Für die Arbeit am Computer ist es für jeden Benutzer wichtig, dass er Speichermengen und Datengrößen ungefähr abschätzen kann. Zu Ihrer Orientierung hier ein paar Beispiele:



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GRIPS-Service Ina und Klaus Böhm, Grießbach, Teichstr. 15 B, 09430 Drebach

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